Bienen-Projekt der BAN: Der erste BAN-Honig ist fertig!

Die Bienen-AG hat  unter der Leitung  von Gülsen Le Mharchi (Lehrerin für Biologie und Erdkunde am Hansa-Gymnasium) den ersten BAN-Honig produziert! Gerade noch rechtzeitig vor den Weihnachtsferien sind die ersten Gläser verteilt und verkauft worden.

Das Bienen-Projekt der BAN, ursprünglich als Aktivität zum Thema Bienenschutz aus der BAN-Ideenkonferenz 2019 hervorgegangen, hat sich inzwischen zu einem dauerhaften Projekt der Bildungslandschaft entwickelt.

Am Projekt waren und sind Schüler*innen mehrerer Jahrgangsstufen beteiligt: Nachdem Schüler der Stufe 9 das Projekt erfolgreich bei der Ideenkonferenz vorgestellt hatten, legte die Bienen-AG der Erprobungsstufe los, unterstützt von weiteren Kindern aus den Stufen 6 und 7. Im Herbst 2019 wurden die Bienenstöcke im BAN-Garten aufgestellt und die ersten Bienenvölker konnten einziehen. Kinder aus der Stufe 6 kümmerten sich ganz besonders um die Pflege und die Winterfütterung der Bienen im BAN-Garten. Sie  entwarfen und zeichneten auch die Etiketten für den BAN-Honig, während Schülerinnen und Schüler der Stufe 5 diese Etiketten eigenhändig kolorierten. Und Schüler*innen der Stufe 7 säuberten die Bienen-Beuten, um sie wieder nutzbar zu machen. All dies wurde professionell und geduldig unterstützt durch den Imker Matthias Roth.

Das Endergebnis ist ein nachhaltiges und jahrgangsübergreifendes Großprojekt der BAN  – und ein gut mundender Bio-Honig aus dem BAN-Gebiet.

Text von Erika Nausester-Hahn, Hansa-Gymnasium

Foto von Erika Nausester-Hahn, Hansa-Gymnasium

Ein neues BAN-Mitglied: die Katholische Hauptschule Bülowstraße

Zukünftig: Katholische Hauptschule am Rhein

Die Städt. Kath. Hauptschule Bülowstraße kam 2019 als neues  Mitglied hinzu und ergänzt somit die Verbindung verschiedener Schulformen und Einrichtungen unter dem Dach der Bildungslandschaft Altstadt-Nord. Unseren derzeitigen Standort Bülowstraße werden wir voraussichtlich im August 2021 in einen schönen Altbau in der Dagobertstraße verlegen  und dann auch räumlich an die BAN heranrücken, sodass die gemeinsamen Aktivitäten noch intensiviert werden können. Mit unserem Umzug kommt auch ein neuer Name: Städt. Kath. Hauptschule am Rhein kurz KHS am Rhein.

Was sind wir für eine Schule? Vor allem sind wir eine Schule mit  netten und engagierten  Lehrerinnen und Lehrern, Mitarbeitern und Schülerinnen und Schülern J Als katholische Hauptschule sind christliche Werte unsere Grundlage. Bei uns sind Kinder aller Nationen, Religionen und Kulturen willkommen, die sich diesen Werten verbunden fühlen: Respekt vor Mensch und Eigentum, ein achtsamer Umgang miteinander,  ein verantwortlicher Einsatz für die   Gemeinschaft und Toleranz gegenüber Anderen. Der Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander in der Schule sind uns außerordentlich wichtig.

Etwa 300 Schülerinnen und Schüler verschiedener Nationen werden in den Stufen 5 bis 10 sowie in einer Internationalen Klasse bis hin zur Fachoberschulreife (FOR) von etwa 35 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.  Wir sind eine inklusive Schule, daher gehören   Lehrer für sonderpädagogische Förderung sowie für muttersprachlichen Unterricht in Türkisch und Italienisch zum Kollegium.  Außerdem sind  zwei Schulsozialarbeiter und eine Schulsekretärin in  unserem Schulteam. Alle diese Menschen sorgen dafür, dass man  an unserer Schule in guter Atmosphäre lernen und arbeiten kann.  

Wir geben unseren Schülern Zeit,   ihre Fähigkeiten zu entwickeln   und unterstützen sie dabei. So wurden wir zur  QuisS-Schule (QuisS = Qualität in sprachheterogenen Schulen) ernannt, da wir einen Schwerpunkt auf die  sprachliche Förderung legen,  denn Sprache sehen wir als  Schlüssel zu einem gelingenden Privat- und Berufsleben.  Außerdem haben wir eine Kooperation mit der Universität Köln, ehrenamtliche Lesepaten und nehmen teil an dem Projekt „Kicken und Lesen“.  Kicken und Lesen ist ein Projekt der SK Stiftung Kultur und der Stiftung 1. FC Köln, das Leseförderung und Spaß am Fußball verbindet.  

In unserem Schülercafé ÜMI bieten wir eine Übermittagsbetreuung an. Dort gibt es Spaß, Spiel, Hausaufgabenbetreuung und ein warmes Mittagessen. Durch das AOK-Projekt „Fit für die Schule“ bieten wir Pausensnacks in unserem Schulkiosk  an, außerdem Spiele für eine bewegte Pause, Fußball-, Tanz- und Tischtennis-AGs sowie eine Box AG mit dem Verein „Boxen macht Schule“. Der Erlös des  jährlichen Spendenlaufs kommt  sozialen Projekten zugute wie  einem Waisenhaus in Ruanda. Außerdem nehmen wir am  Karnevalsumzug teil und an Sportevents in der Stadt. Auch im sozialen Bereich wollen wir unsere Schüler fit machen, z.B. in unserer Streitschlichter AG, als Schulsanitäter,  Sporthelfer, im Sozialtraining,  durch Projekte  wie  das Buddy-Projekt, Next Level und Rock your life.

Berufsvorbereitung ist ein weiterer Schwerpunkt. Eine enge Vernetzung mit  Partnern in der Stadt ist uns dazu wichtig.    So ist  unser KURS-Partner die  Merzenich Bäckereien GmbH. Zu unseren weiteren Partnern gehören  neben den Mitgliedern der BAN die Kirchengemeinde St. Engelbert/St. Bonifatius, der Schulpsychologische Dienst, die Bezirkspolizei, das Jugendamt, das Handwerkerinnenhaus unsere Berufseinstiegsbegleiter von GFBB, das Jugendwerk Köln, AWB und die Arbeitsagentur.  

Wir freuen uns auch über einen Besuch oder Unterrichtshospitationen nach telefonischer Anmeldung unter Tel: 0221- 4922498-30 oder per Mail:  141021@schule.nrw.de

Schulleiterin Marika Prandl-May (rechts) und Konrektorin Andrea Könen ( links)
Foto von Ute Wittmaier (KHS Bülowstraße)

BAN Comic Workshop

Der Comic Workshop hat am 18. und 19. September 2020 in der Freizeitanlage Klingelpütz stattgefunden. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde am ersten Tag hat der Kölner Comiczeichner Christoph Jansen uns eine kleine Einführung gegeben und zusätzlich Comics von sich gezeigt. Danach haben wir angefangen eine Studie unserer Figuren zu zeichnen. Der Workshopleiter hat uns währenddessen immer mal wieder kreative Tipps und Hilfestellungen gegeben. Nach einer corona-konformen Essenspause mit gesunden Snacks ging es weiter mit der Ausarbeitung der Geschichten. Auch hier hat uns Christoph mit Rat und Tat zur Seite gestanden.

Am zweiten Tag des Workshops zeigte uns Chritoph wie man seine Geschichte in ein typisches Comic Layout packt. Nach der Anleitung fingen wir an eine Skizze unserer Comics zu erstellen. Nach dieser Skizze ließen sich die Comics viel einfacher zeichnen. Anschließend colorierten wir unsere Zeichnungen und gaben ihr den letzten Schliff mit Schatten und Outlines. Am Schluss hat jeder Teilnehmer sein fertiges Endprodukt präsentiert und alle waren begeistert.

Leider haben nur drei Jungen an dem Comic Workshop teilgenommen. Trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht und wir haben viel gelernt.

Text von Carlo Koslowski (9c, Hansa Gymnasium) und Sonja Gutt (Freizeitanlage Klingelpütz)

Nature and Chill in Walberberg

Foto: J.Vetter, FZA Klingelpütz

Foto: J. Vetter, FZA Klingelpütz

Am letzten Schultag vor den Herbstferien 2019 traf sich eine fünfzehnköpfige Gruppe von Besucher*innen der BAN am Hauptbahnhof. Angelehnt an ein allseits bekanntes Motto, das normalerweise gemütliches Serien-Gucken auf dem Sofa verheißt, ging es für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter der Leitung von Julia Vetter (Freizeitanlage Klingelpütz) und Andreas Wagner (Schulsozialarbeit Realschule am Rhein) hinaus aus der Stadt und ab in die Natur.

Ein erstes Aha-Erlebnis war für viele sicherlich die Tatsache, dass die Linie 18 auch außerhalb der Stadtgrenzen unterwegs ist und man in kurzer Zeit schon im Grünen ist. Auch der für Flachland-Kölner*innen ungewohnte Anstieg hinauf zur Jugendakademie stellte sich für die eine oder den anderen als überraschend dar. Nachdem alles Gepäck den Berg hinauf geschleppt, die Zimmer bezogen und die erste, wirklich leckere Mahlzeit eingenommen war, ging es dann auch schon hinaus in den Wald.

Unter Anleitung einer erfahrenen Natur-Pädagogin nahm die Gruppe an einer Rallye teil, die den Wald mit allen Sinnen erlebbar machte. Nachdem der süße Goldschatz gehoben war, ließ man den Tag gemeinsam bei Spielen und Musik ausklingen.

Für viele sicherlich der spannendste Teil wartete am nächsten Morgen auf die Gruppe: Zwei Trainer*innen nahmen sich Zeit, um die Teilnehmenden an den Hochseilparcours heranzuführen. In verschiedenen Übungen, wurden Vertrauen aber auch Geschicklichkeit und Körpergefühl bearbeitet. So dass am Ende alle die Chance zu einer ganz besonderen Aufgabe hatten: Jeweils vier Leute kletterten nacheinander an einem fünfzehn Meter hohen Pfahl hinauf, stellten sich gemeinsam auf eine gullydeckelgroße Plattform und ließen sich – gesichert von Freund*innen am Boden – rückwärts abseilen. Eine echte Mutprobe!

Den Nachmittag verbrachten viele in Kleingruppen mit Spielen oder Spaziergängen. Der Abend fand seinen Ausklang schließlich bei einem selbstentfachten Lagerfeuer mit gerösteten Marshmellows und einem wunderschönen Ausblick über die Lichter Kölns.

Bevor es am nächsten Mittag wieder nach Hause ging, trafen sie alle Teilnehmenden noch einmal, um zum Abschluss gemeinsam im Wald zu spielen. Auch das größte Stadtkind ließ hier alle Scheu hinter sich und verkroch sich vor dem scharfen Blick des „Adlers“ im Unterholz, hinter Bäumen oder zwischen Farnen.

Erschöpft und aufgetankt zugleich ging es im Anschluss wieder mit der KVB zurück in die Stadt. Nicht auszuschließen, dass so manche*r Teilnehmer*in den Sonntag dann doch noch mit der Lieblingsserie auf dem Sofa ausklingen ließ.

Andreas Wagner, Schulsozialarbeit Köln