Studienhaus: Workshop zur Ausstattung

K1600_IMG_20170328_141643_jiWas braucht eine zeitgemäße Schulbibliothek und was wünschen wir uns ganz konkret für unser Studienhaus der BAN? Diesen Fragen gingen am vergangenen Dienstag Vertreter/innen unserer vier Schulen, Freizeiteinrichtungen und der künftigen KiTa nach – im Gespräch mit dem Amt für Schulentwicklung und Dipl. Ing. Raphaella Burhenne de Cayres (gernot schulz : Architektur GmbH). Die Architektin hatte die aktuellen Baupläne für die verschiedenen Stockwerke des Studienhauses dabei, erläuterte diese und beantwortete geduldig alle Nachfragen. Gabriele Sprenger von der Stabstelle „Bildungslandschaft Altstadt Nord“ im Amt für Schulentwicklung moderierte die Sitzung.

Die Gesprächsatmosphäre war von interessierten Nachfragen und der Vorfreude auf das neue, großzügig und hell geplante Gebäude geprägt. Auch einzelne neue Ideen konnten noch in die Planungen mit aufgenommen werden.

Nicht geändert werden soll der ursprüngliche Gedanke, die Innenräume des fünfeckigen Gebäudes möglichst großzügig zu gestalten, indem die Regale für die Bücher, Zeitschriften und digitalen Medien in die Wände integriert werden.
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Für die jüngeren Kinder wird es eine gemütlich eingerichtete Rückzugsecke unterhalb der Freitreppe im Erdgeschoss geben. „Kindergartenkinder setzen sich nicht gern an Tische, sondern machen es sich mit den (Bilder-)büchern viel lieber auf ungezwungenen Bodenkissen bequem“, bestätigte Dr. Marlena Achterberg von der FRÖBEL gGmbH die Pläne. Ein niedrigschwelliger, ungezwungener Zugang zum Buch ist allerdings auch für die Schülerinnen und -schüler der Realschule am Rhein wichtig, so die Erfahrung von Kirsten Steiner und Martina Frankenberger.

Für die künftige Ausstattung des Studienhauses wurden von den Teilnehmer/innen des Workshops außerdem gewünscht:

– akustisch gut ausgerüstete Seminarräume, in denen auch Aufgaben mit Hörverstehen eingespielt werden können
– ein stets aktueller „Nachrichtentisch“ mit Bildschirm und Printmedien
– eine Ausleihtheke mit niedrigem Sichtfenster für Kinder
– die Möglichkeit zur zeitweisen Nutzung von bibliothekseigenen Laptops, aber auch die Installation von stationären Computern zur Recherche
– das Vorsehen von klassischen Handapparat- Wagen, die für bestimmte Unterrichtsthemen und -Projekte vorbereitet werden können und von mindestens einem Kopierer

Darüber hinaus sollen Medien eingekauft werden von aktuellen Büchern (Belletristik, Sachbücher, klassische Literatur, graphic novels) über Spiele, Filme, CDs, Zeitschriften und Zeitungen bis hin zu Lizenzen für die Digitalversionen von Büchern und Filmen.
Nicht alle Medien müssen allerdings von kommunaler Seite neu angeschafft werden. Auch in den Schulen bereits vorhandene Bestände sollen teilweise in die Bibliothek einfließen und über Kooperationen mit Stiftungen, Verlagen und Buchläden soll Material akquiriert werden. Darüber hinaus wird sich das Studienhaus mit anderen (Online-)Bibliotheken vernetzen.

Und: Bevor die Schulen ihre Medien-Bestelllisten an das Amt für Schulentwicklung weitergeben, werden sie natürlich auch die Schüler/innen und Besucher/innen nach ihren Wünschen befragen. Ein entsprechendes Gesamtbudget für die Erstausstattung wird seitens des Amtes für Schulentwicklung noch benannt.