Vorhandene Strukturen nutzen, Zusammenarbeit vertiefen

K1600_DSCF0366Zeitweise wurde der Raum in der Aula des Abendgymnasiums beim gemeinsamen „Pädagogischen Tag“ der BAN-Einrichtungen etwas knapp. Fast 150 Pädagoginnen und Pädagogen kamen kurz vor den Herbstferien zusammen, um über die künftigen Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten der Teambildung innerhalb unserer Bildungslandschaft zu sprechen. Nach dem Vortrag von Barbara Riekmann (ehem. Schulleitung der Max-Brauer-Schule Hamburg), die persönlich und fachlich überzeugte, wurden auf die Tischdecken des „World Cafés“ die Gedanken zu einer Teamarbeit im besonders großen Rahmen der Bildungslandschaft niedergeschrieben. Tenor war hier, dass die vorhandene Strukturen (Fachkonferenzen, Koordinatorenteams,  erweiterte Schulleitungen und Klassenleitungsteams) ergänzt werden sollen um BAN-spezifische Inhalte und Teams. Eine besondere Herausforderung wird hierbei die zeitliche Zusammenführung von unterschiedlichen Akteuren, wie beispielsweise dem Hansa- und dem Abendgymnasium sein.  Um die ein oder andere wichtige Frage aufzugreifen, erklärte sich Michael Gräbener (Stadt Köln) spontan dazu bereit, mit einer Powerpoint-Präsentation die bisherige Zusammenarbeit von Vertretern der Stadt Köln, der Montag-Stiftung und der Einrichtungen innerhalb der BAN zu erläutern.

K1600_DSCF0427Nach der Pause ging es in die Themenarbeit in Kleingruppen zu selbst gewählten Schwerpunkten. Hier stand das gegenseitige Kennenlernen im Vordergrund. Es wurden aber auch einige konkrete Ansätze für die Teambildung gefunden:  Um die Zusammenarbeit in Jahrgangsteams zu fördern, könnten beispielsweise zu den Lehrerkonferenzen „Experten“ eingeladen werden, die  von den eigenen Erfahrungen berichten und bei der Umsetzung helfen.

Um Lern- und Unterrichtsstörungen von herausfordernden Schülerinnen und Schülern besser begegnen zu können, sollten Kenntnisse der Bildungsbiographien und der Kontakt zur abgebenden Schule gepflegt werden. Zum Thema Online-Lernplattformen muss zunächst gemeinsam geklärt werden, inwieweit und wofür eine Plattform über die bestehenden Internetseiten hinaus gewünscht ist. Weitgehend einig waren sich die Teilnehmer/innen darüber, wo die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen bisher am Besten funktioniert – nämlich in der BAN-Projektarbeit, für die viele Impulse aus der Freizeitanlage Klingelpütz kommen (Stichwort Ideenkonferenz).
Alles in allem war es ein freundliches und produktives Zusammentreffen der vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten von Schulen, Ganztag und Freizeiteinrichtungen. Wie geht es nun weiter? Laut Michael Gräbener (Stadt Köln) und Karl-Heinz Imhäuser (Montag-Stiftung) sollen die nun vorgezeichneten Ansätze genutzt werden, um sie mit Multiplikatorenschulungen, Hospitationen und Expertenbesuchen weiter zu vertiefen. Dabei wird sicher auch wieder das Regionale Bildungsbüro beratend zur Seite stehen.
Die detaillierten Arbeitsergebnissen aus Worldcafe und Gruppenarbeit finden Sie im Fotoprotokoll.