Studierende der Bauhaus-Universität Weimar zu Besuch

Besuch aus Weimar 2Bildungslandschaften sind aufgrund ihrer Vorteile für das Quartier und seine Menschen „im Trend“ und in den nächsten Jahren werden bundesweit weitere hinzukommen.
An der Weimarer Bauhaus-Universität gibt zum Thema „StadtLandSchule – Bildungslandschaften“ ein Studienseminar, das von  Prof. Barbara Schönig und Arvid Krüger geleitet wird. Darin wird aktuell untersucht, welche Wirkungen ein Bildungsverbund für die Entwicklung an seinem lokalen Quartier hat, aber auch wie das nachbarschaftliche Umfeld in die Schule hinein wirkt. Zwanzig studierende untersuchen momentan acht Fallbeispiele zu diesem Thema. Eines davon ist unsere Bildungslandschaft Altstadt Nord, deren Bekanntheitsgrad in Fachkreisen mittlerweile überregional ist.

Norbert Subroweit (Schulleiter des Hansa-Gymnasiums), Yan Ristau (Leiter der Freizeitanlage Klingelpütz) und Carolin Pless (pädagogische Projektkoordinatorin der BAN) begrüßten am Montag, 24.11. die Exkursionsgruppe aus Weimar. Als besonderer Gast kam Mario Tibussek von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung hinzu.

Besuch aus Weimar 1In der Aula des Hansa-Gymnasiums gab es zunächst eine kleine Stärkung, bevor die Studenten aufmerksam und kritisch der Beamer-Präsentation folgten. Es wurden  interessante Fragen gestellt und Details erklärt. In der anschließenden Diskussion ging es um Themen wie die Sicherstellung von Chancengleichheit für alle Bevölkerungsteile und das Sponsoring durch Unternehmen. Es wurden so manche Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zwischen verschiedenen Bildungslandschaften in Ost und West deutlich.

Abschließend hatte die Gruppe bei einer kleinen Führung durch das Gelände am Klingelpützpark Gelegenheit, sich die baulichen Voraussetzungen selbst anzuschauen. Wir haben uns über das Interesse der Studenten und Wissenschaftler gefreut und laden gern wieder ein.