Leitziele

Wir folgen einem gemeinsamen pädagogischen Konzept, in dem kooperative Arbeitsformen einen hohen Stellenwert einnehmen. Dabei verstehen wir Lernen als etwas, was jederzeit und überall geschieht und an dem alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen teilhaben sollen – ganz gleich, welche Begabungen und Veranlagungen sie mitbringen. Leitbild für uns alle ist es, Türen zu öffnen für bedeutungsvolles Lernen.
Damit meinen wir selbstbestimmtes, selbstorganisiertes und erfahrungsbasiertes Lernen in lebensnahen Kontexten. Die Lernenden sollen wissen, wofür und warum sie lernen. In einer sich rasch verändernden Welt muss das Wissen flexibel und erweiterbar sein, das Erlernen fertiger Lösungen reicht nicht aus.
Bedeutungsvolles Lernen hängt davon ab, wie Lernende Informationen in bestehendes Wissen und Denken integrieren können. Deshalb realisieren wir unterschiedliche und einrichtungsübergreifende Projekte, die die Angebote der einzelnen Einrichtungen ergänzen und bereichern.  

Unsere Zusammenarbeit folgt zehn Leitzielen.

  1. Lern- und Lebensräumen im Sinne Pädagogischer Architektur entwickeln.
  2. „Türen Öffnen“ zwischen den einzelnen Bildungsstufen und -Einrichtungen und bruchlose Übergänge ermöglichen
  3. Bedeutungsvolles Lernen unterstützen: Methodenvielfalt, an persönliche Erfahrungen der Schüler/innen anknüpfen, Sinnzusammenhänge aufzeigen. Die Pädagog/innen unterstützen bei individuellen Lernprozessen.
  4. ein attraktives und inklusives Ganztagsangebot gewährleisten.
  5. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen bei der Entwicklung zu selbst bestimmten und sozial verantwortungsbewussten Individuen begleiten
  6. den Campusgedanken verwirklichen: kurze Wege, ein friedliches und vielfältiges Miteinander
  7. Chancengleichheit gewährleisten. Eine wertschätzende Haltung, steter interkultureller Austausch und der Abbau von Vorurteilen sind die Basis hierfür.
  8. die Partizipation der Nutzer/innen unserer Einrichtungen an wichtigen Entscheidungsprozessen fördern.
  9. ein Netzwerk für unseren Stadtteil knüpfen: schulische und außerschulischen Träger arbeiten zusammen für ein ausgewogenes Bildungs- und Freizeitangebot
  10. Synergien nutzen für neue organisatorische Möglichkeiten und die optimale Nutzung unserer Ressourcen

K1024_DSCF0366_jiDie Bildungs- und Freizeiteinrichtungen der BAN arbeiten in Ausschüssen, Arbeitsgruppen und Projekten zusammen. Außerdem richten sich Projekte wie z.B. die Ideenkonferenz-Projekte an die Schüler/innen und jungen Menschen aus der BAN. Anwohner/innen engagieren sich ehrenamtlich z.B. bei den Lesepaten.