Poetry Slam-Workshopreihe bringt neue Talente hervor

K1600_Poetry Grundschule Int_jiKurz nach den Sommerferien ging es los: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene der BAN lernten von erfahrenen Kölner Bühnenpoeten, wie sie selbst für „Poetry Slams“ texten können.
Bei den Kindern der Freinet-Grundschule Köln fängt Workshopleiter Florian Cieslik („Reim in Flammen“) behutsam an, mit einer einfachen Lockerungsübung: Zwei Schüler treffen sich beim Durchwandern des Raumes und tauschen spontan einen Satz aus, ähnlich einer gesprochenen Zeitungs-Schlagzeile. Oder: Jeder sagt ein Wort, bis schließlich ein ganzes Gedicht entsteht. Bei den jugendlichen Schülerinnen und Schülern des Hansa-Gymnasiums schreitet Cieslik mit mehr Tempo zum Ziel: bildhaft gesprochene Anreize und Beispiele animieren sie zum Schreiben von Kurzprosa. Es entstehen Texte zu Themen wie „Die Welt in 1000 Jahren“ oder „Verliebt in einen Gegenstand“.

Poetry Hansa 2_jiDas Prinzip des Poetry Slams ist: Keine Scheu vor dem Publikum! Es geht nicht um den „schönen“ Text, sondern um einen Text der wirkt, Emotionen weckt und ankommt.
Dies vermitteln mit viel Elan auch die anderen renommierten Wortakrobaten Quichotte und Maximilian Humpert den Kölner Newcomern des Abendgymnasiums, der Realschule am Rhein, der Freizeitanlage Klingelpütz und des KSJ Towers.

Die Workshops an den Schulen sind abgeschlossen, die Slamreihe ist es noch lange nicht: zur Zeit treffen sich interessierte Kinder und Jugendliche jeden Samstag zum offenen Slamcafé. Die erste Vorführung im Rahmen einer Abendveranstaltung findet am 22. November um 20 Uhr in der Freizeiteinrichtung Klingelpütz statt.