Innenausbau des Hansa-Gymnasiums

K1024_IMG_20151014_100840_jiAlle derzeit an Sanierung und Innenausbau des Hansa-Gymnasiums beteiligten städtischen Projektverantwort-lichen waren heute an einen Tisch eingeladen, um noch offene Detailfragen zu besprechen.
Chef-Architekt Erik Workel von den IAA Architecten Enschede präsentierte die aktuellen Pläne und   stellte ausgewählte Detailfragen zur Diskussion. Die Fachleute von gleich vier städtischen Einrichtungen waren gefragt: des Amtes für Schulentwicklung, der Gebäudewirtschaft der Stadt Köln, des Amtes für Denkmalschutz und Denkmalpflege und des Gesundheitsamts.  Warum so viele „Köche“?, mag sich der Laie da fragen. Grund ist die Komplexität der Fragen: Bei der Gestaltung der Fenster sind beispielsweise auch Vorgaben des Gesundheitsamtes zur Lüftungssituation zu beachten. Und die Hängung der Flurlampen sollte sowohl zu den historischen Steinbögen passen, als auch mit den modernen Schallschutzeinrichtungen der Decken harmonieren. Diese und viele weitere Entscheidungsfragen vom Sockel bis zum First werden in einem Detailbuch festgehalten, welches die Architekten den städtischen Planer/innen regelmäßig vorlegen.

Über Details hinaus ging es aber auch um die harmonische äußere Gesamterscheinung von einem über hundert Jahre alten Schulbau mit dem geplanten Erweiterungsbau. Das neue Bauwerk wird wie das alte über eine Backsteinfassade verfügen. Auf die Qualität der Übergänge auch zwischen den Dächern wird genaues Augenmerk gerichtet.

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Der Schulhof bekommt einen neuen Belag. Auf diesen wird wiederum die Farbe und Beschaffenheit des Bodens im Erdgeschoss angepasst, denn es wird sich mit großen Glasflächen zum Schulhof öffnen.
Schön soll es werden –  aber natürlich auch  im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen bleiben.

Das heutige Arbeitstreffen hat einmal mehr gezeigt, wie effizient die persönliche Zusammenarbeit zwischen den Ämtern funktionieren kann und dass bei komplexen Abstimmungsprozessen das Arbeitstreffen vielen einzelnen Telefonaten, E-Mails und schriftlichen Dienstwegen überlegen ist.

Hintergrund: Die derzeit laufende Schadstoffsanierung im Hansa-Gymnasium ist fast abgeschlossen. Im November werden Teile des alten Anbaus abgerissen.
Die aktuellen Detailplanungen dienen der Vorbereitung der Baumaßnahmen nach der witterungsbedingten Winterpause.