Zum aktuellen Stand der Bauarbeiten

Während andernorts Unwetter toben, haben wir in Deutschland zur Zeit Glück mit dem milden, baufreundlichen Wetter. Zu kämpfen hat die Bauplanung und -ausführung allerdings, wie anderswo in Deutschland auch, mit dem anhaltenden Fachkräftemangel. Nichtsdestotrotz zeigt eine kleine Fotosafari des BAN e.V.-Projekt-büros am heutigen Montag Vormittag ein weitgehend positives Bild: die Gebäude am Gereonswall, also die neuen Bauten der Freinetschule, der Realschule am Rhein, der entstehenden Fröbel-Kita „Fröbel-BANde“ und des gemeinsamen Bibliotheks- und Studienhauses sind äußerlich schon zum Großteil fertig gestellt. Hier wird momentan vor allem in den zu sanierenden denkmalgeschützten Bestandsbauten gearbeitet und viel zu tun ist auch noch im Außengelände.

Auf der Baustelle „Mensa- und Ateliergebäude“ in der Vogteistraße geht es ebenfalls wieder voran, nachdem einige Wochen lang für den Laien wenig Fortschritt zu sehen war. Die großen Panorama-Fenster sind eingesetzt (Foto siehe unten) und das Dach ist beinahe fertig gedeckt. Nun wird es hoffentlich nicht mehr lange dauern, ehe auch hier die Baugerüste entfernt werden. Yan Ristau, Leiter der Freizeitanlage Klingelpütz: Wir freuen uns, wenn wir unseren Schaukasten, der zur Zeit komplett hinter dem Bauzaun verschwunden ist, wieder nutzen können.“ 

Bis allerdings Schülerinnen und Schüler im neuen MAG (Mensa- und Ateliergebäude) leckere, frisch gekochte Mahlzeiten essen können und AGs besuchen, werden die Sonnenstrahlen wieder richtig warm und die Bäume voller Blätter sein. Denn in den beiden ersten Quartalen 2019 stehen zuerst die recht aufwändigen Innenarbeiten inklusive Beleuchtung,  Wand- und Bodengestaltung, sowie die Möblierung der Mensa und der Räume im Obergeschoss an.


Auf dem Schulhof des denkmalgeschützten Hansa-Gymnasiums gab es heute viel zu sehen: Ein riesiger Baukran beförderte Betonplatten durch die Luft und zahlreiche Autos und behelmte Menschen waren vor Ort. 

Wenn es hier im Hansa-Gymnasium vorangeht, freuen sich besonders viele Eltern und Pädagog/innen, denn so praktisch die Nutzung der Räume im Abendgymnasium in der Gereonsmühlengasse auch ist, so sehr wünschen sich doch alle den Wiedereinzug in den historischen Bau am Hansaring.

Doch hier bedarf es Geduld, denn wie bei allen denkmalgeschützten Sanierungen und Bauten gibt es besonders viele beteiligte Planer/innen, Ämter und Firmen, die zusammenarbeiten und von denen der Fortschritt abhängt. Da sind keine Nachrichten manchmal gute Nachrichten: Dem Förderverein und dem BAN e.V.-Projektbüro liegen aktuell keine Informationen vor, dass es zu weiteren Verzögerungen oder Veränderungen in der Bauplanung der Stadt Köln kommt – der Rück-Umzug in den alten Jugendstilbau wird also innerhalb der nächsten 2-3 Jahre erfolgen.

In den Genuss des innovativen und bestens ausgestatteten Mensa- und Ateliergebäudes sowie des Studienhauses mit Bibliotheks- und Klausurräumen werden die Hansa-Schüler/innen (und alle anderen Einrichtungen) allerdings schon vorher, nämlich im kommenden Jahr 2019 kommen.