Innovatives Mobiliar für unsere Grundschule Freinet-Schule-Köln

K1600_IMG_20170704_143031Gestern kamen Pädagog/innen und Einrichtungsleitung der GG Freinet-Schule-Köln im Büro der Gernot Schulz Architekten zusammen.
Der Workshop wurde geleitet von Gabriele Sprenger vom Amt für Schulentwicklung der Stadt Köln. Vorgestellt und diskutiert wurden verschiedene Möblierungsideen, die die Stadt Köln zusammen mit dem Architektenteam entwickelt hat. Im Bild rechts zu sehen ist beispielsweise ein Stuhl mit verstellbarem Sitzbrett. Er bietet eine vierstufige Verstellmöglichkeit – um individuell auf die unterschiedlich großen Kinder in den Klassenstufen eins bis vier eingehen zu können.

Die Lehrerinnen und Lehrer erhalten in den Teamräumen dunkle, stapelbare Drehstühle mit leichter Polsterung. In den Klassenräumen bevorzugen sie hingegen etwas erhöhte Arbeitsmöbel ohne Drehmöglichkeit, wie die Diskussion ergab.

Außerdem wurden die Vorteile von trapezförmigen Möbeln erörtert: Insbesondere kann man sie gut zu Kreisen und anderen Formen anordnen und so flexibel verschiedene Gruppenzusammensetzungen und -größen für den Unterricht bilden. Dabei entstehen keine Lücken zwischen den einzelnen Tischen. Damit das Umstellen ohne großen Kraftaufwand möglich ist, verfügen die von den Innenarchitekten vorgeschlagenen Tische auf der einen Seite über Rollen.

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Man kann sie bei Bedarf auch für die Einzelarbeit von Schülerinnen und Schülern an Wände stellen und spart dabei Raum. Nicht zuletzt passen trapezförmige Tische sehr gut zu den teilweise fünfeckigen Räumen unserer besonderen Architektur.

Von Schubladen und Fächern unter den Tischen soll abgesehen werden, denn alle nötigen Utensilien können künftig in den farbigen Einbauschränken und Regalen an den Wänden verstaut werden.

Die Arbeit an den Details zeigte einmal mehr, wie konkret mittlerweile unsere Idee innovativer Lernlandschaften wird.