Infobrief 1-2012

Liebe Verbundmitglieder, liebe Interessenten!

„Es wird konkret“ titelt die aktuelle Ausgabe des Journals für die Bildungslandschaft im Februar, „Nutze die Chance“ der Einladungsflyer zur Ideenkonferenz im März und „Offener Raum für Anregungen“ die Ankündigung einer OpenSpace Veranstaltung im April: Es herrscht Aufbruchstimmung in der BAN. Denn nach der Präsentation der Machbarkeitsstudie Ende vergangenen Jahres und deren Überarbeitung bewegt sich der Bildungsverbund zielsicher auf dem Weg der Realisierung. Einige Einblicke in die Geschehnisse möchten wir Ihnen wieder mit dem Infobrief geben, viel Spaß beim Lesen!

Verbundgeschehen

Jugendideenkonferenz 2012 – Einladung

DATUM: 21. MÄRZ 2012
UHRZEIT: 16.00 BIS 19.00 UHR
ORT: FREIZEITANLAGE KLINGELPÜTZ

DIE IDEE

Der von der Bildungslandschaft Altstadt Nord, kurz BAN, geförderte Jugendprojektwettbewerb geht in die dritte Runde! Unter dem Motto „Gemeinsam Bildung gestalten“ konnten Projektideen aller Art von Kindern, Jugendlichen und Studierenden der BAN eingesendet werden. Pro Projekt stehen bis zu 1000 € zur Verfügung. Die Idee sollte auf jeden Fall gemeinsam mit mehreren Einrichtungen der BAN durchführbar sein.

DIE KONFERENZ

Prämiert werden die besten und interessantesten Projekte, die im Rahmen der Jugendideenkonferenz, am 21. März 2012 vom antragstellenden Jugendlichen präsentiert werden. Dabei haben auch kleine oder ungewöhnliche Vorhaben eine gute Chance auf einen Gewinn. In der Jury sitzen Kinder und Jugendliche der Mitgliedseinrichtungen.

“Es wird konkret” – BAN Journal 05

Das neue BAN Journal ist Ende Ferbruar erschienen! Die fünfte Ausgabe befasst sich mit der konkreten baulichen und pädagogischen Weiterentwicklung der Bildungslandschaft. Es wird über die Machbarkeitsstudie berichtet und es gibt Einblicke in die Verbundprojekte. Außerdem gibt es ein Interview mit Michael Gräbener, Projektleiter der Stadt Köln für die BAN. Das Journal kann in den Einrichtungen oder im BAN Projektbüro bezogen werden.

Fachexkursion nach Romanshorn im Januar

Am 11. und 12. Januar besuchten der BAN-Begleitausschuss, Vertreter der BAN-SV sowie in das Projekt involvierte städtische Mitarbeiter die SBW-Häuser des Lernens in Romanshorn.  Ziel war es, tiefer in die bauliche Realisierung anspruchsvoller pädagogischer Architektur einzusteigen und inspirierende pädagogische und organisatorische Konzepte zu diskutieren.

Das Lernkonzept in Romanshorn sieht u.a. eine Trennung zwischen Anregung (= Input) und Konsolidierung (= Vertiefen) vor. Die Inputeinheiten erfolgen unter anderem an Stehpulten o.Ä. Die Konsolidierung erfolgt an eigenen Tischen mit persönlicher Handbibliothek und abschließbarem Fach. Wichtig ist immer eine räumliche Veränderung zwischen beiden Phasen.

Die verschiedenen Schulformen der SWB-Häuser des Lernens stützen sich auf vier zentrale Aspekte:

  • autonome Lernformen
  • gestaltete Umgebung
  • respektvoller Umgang
  • ins Gelingen vertrauen

Die Exkursionsgruppe konnte sich vor Ort einen guten Eindruck davon machen, wie die Lernprozesse inhaltlich ausgestaltet und räumlich organisiert werden. Weiterhin erhielt man vielfältige Anregungen und Einblicke, wie z.B. dass die Schüler eine Bildungsvereinbarung unterschreiben, die Schultüren sich auch für die Schüler per Fingerabdruck öffnen lassen und auf dem „Lernrad“ (Hometrainer) und am Boxsack Energieüberschüsse abreagiert werden können.

Infos gibt es unter https://www.sbw.edu/ (Felix Freitag)

Projekte der BAN

Lesepatenprojekt der Bildungslandschaft

Das Lesepatenprojekt der Bildungslandschaft Altstadt Nord wird in enger Kooperation der Freizeitanlage Klingelpütz mit dem Seniorennetzwerk Altstadt Nord und der Gemeinschaftshauptschule Gereonswall durchgeführt und besteht seit Dezember 2008. Ehrenamtler fördern ausgwählte Schüler und Schülerinnen in den Kernfächern. Schwerpunkt ist die Förderung der Lesefertigkeit.

Wir freuen uns über die Realschule am Rhein als neuen Kooperationspartner. Bereits fünf Patneschaften konnten im vergangenen Monat angebahnt werden. Wir wünschen den beteiligten SchülerInnen, LehrerInnen und SeniorInnen viel Erfolg.

(Für die Freizeitanlage Klingelpütz: Bettina Dichant)

Planungen zur Außensportanlage Hansa Park

Nachdem es seit dem Workshop im November keine weiteren Fortschritte gegeben hat, hat die AG Außensportanlage der BAN-SV das zuständige Amt der Stadt Köln zu einem Abstimmungstreffen zum Planungsstand eingeladen. Teilnehmer waren Jugendliche und Pädagogen aus den Einrichtungen der Bildungslandschaft sowie eine Vertreterin des Amtes für Kinder, Jugend und Familie, in dessen Zuständigkeit die Sanierung der Spiel- und Sportfläche liegt. Es wurden Möglichkeiten der Nutzung ausgelotet und Ergebnisse einer Befragung in den Einrichtungen vorgestellt. Demnach spricht sich ein überwiegender Teil der Kinder und Jugendlichen für einen Kunstrasen-Fußballplatz aus. Es ist jedoch möglich, weitere Nutzungen auf der Fläche unterzubringen, was den zahlreichen weiteren genannten Ideen entgegenkommt. In den kommenden Wochen werden Möglichkeiten der Umsetzung durch die Stadt geprüft und ein Landschaftsarchitekt wird Vorschläge für eine konkrete Gestaltung des Ortes erarbeiten. Für Ende April ist ein weiteres Treffen vorgesehen, auf dem die Entwürfe des Architekten präsentiert und diskutiert werden sollen.

BAN im Bau

Lenkungskreis empfiehlt Reihenfolge der Planung und der Baumaßnahmen

In seiner Sitzung am 02.02.2012 hat der Lenkungskreis der Bildungslandschaft Altstadt Nord einstimmig die planerische und bauliche Umsetzung der BAN in Form der “Variante 5″ empfohlen.

Die vom Architekturbüro CAS erarbeitete Machbarkeitsstudie hatte zunächst 3 Varianten definiert, die den planerischen und baulichen Ablauf der Baumaßnahmen vorschlugen. Auf der Basis dieser Varianten wurde die Machbarkeitsstudie gemeinsam mit dem Büro CAS, dem Bildungsverbund, dem beratenden Architekten Herrn Pössl, den Montag Stiftungen und der Stadtverwaltung weiterentwickelt und optimiert. Es konnte nun dem Lenkungskreis die “Variante 5″ als eine Lösung vorgestellt werden. Der Lenkungskreis hat in dieser Variante die für die BAN beste Möglichkeit der baulichen Realisierung erkannt und deren Umsetzung empfohlen.

Der Projektleiter erarbeitet nun gemeinsam mit dem Büro CAS und der Gebäudewirtschaft einen Entscheidungsvorschlag, in welchem Verfahren (ein oder mehrere Wettbewerbe, etc.) die Hochbauplanung auf der Basis der “Variante 5″ vergeben werden soll.

Der Inhalt der “Variante 5″ ist in den nachfolgenden Auszügen der Präsentation des Büro CAS nachzulesen. (Michael Gräbener)