IAA-Architekten geben Einblick

K1600_IMG_20160426_142853_ji_jiWie werden die Böden in der neuen Aula und den Musikräumen des Hansa-Gymnasiums aus- sehen? Wie die Lampen in den Treppenhäusern? Und wie die Sanitärräume?
Diese und weitere Fragen diskutierten Vertreter/innen des Hansa-Gymnasiums, der Stadt Köln und der beauftragten Planungsbüros in der letzten Woche.Chefarchitekt Erik Workel von den IAA-Architecten (Enschede, NL) nahm sich viel Zeit, um Schulleitern Ulrike Thiede und den anwesenden Kollegen die aktuellen Zeichnungen und Materialproben zu erläutern. Er erläutert sein Konzept wie folgt: „Das historische Gebäude strahlt aufgrund seiner Architektur eine ganz besondere, aber auch etwas verschlossene Struktur und Atmosphäre aus. Durch den Einsatz aktueller Materialien wird der Altbau heller, freundlicher und öffnet sich optisch zum neuen Anbau.“ Der historische Fliesenboden im Eingangsbereich wird erhalten, in anderen Räumen wird ein angenehm edel wirkender dunkelgrauer Farbton für den Boden angestrebt und die Musikräume erhalten einen warmen Rotton. Runde Leuchten und helle Holzoptik für die Einbaumöbel ergänzen das hochwertige Design.
Für den Aufenthaltsbereich, der schulhofseitig liegt, sind attraktive Sitzelemente als Blickfang geplant, die von innen leuchten.
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Ulrike Thiede, kommissarische Schulleiterin des Hansa-Gymnasiums, war die Vorfreude auf das neu sanierte Gebäude deutlich anzumerken. Aber auch Michael Gräbener, Projektleiter beim Amt für Schulentwicklung der Stadt Köln, und Martina Harr, Projektbeauftragte bei der städtischen Gebäudewirtschaft wirkten optimistisch, was den Stand der Planungen angeht.
Nachdem nun auch Kleinigkeiten, wie die Art der sanitären Vorrichtungen und die barrierefreie Gestaltung der Lichtschalter (Stichwort: Farbkontrast zur Wand) gemeinsam besprochen wurden, kann der Bemusterungskatalog unter Berücksichtigung gestalterischer Merkmale und Kostengesichtspunkte fertiggestellt werden. Der nächste Schritt ist die öffentliche Ausschreibung zur Innenausstattung des Hansa-Gymnasiums.
„Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Bildungslandschaft Altstadt Nord Modellcharakter für die Planung weiterer Kölner Schulen haben wird“, so Michael Gräbener. Und davon sind in den nächsten Jahren einige geplant, wie Schuldezernentin Agnes Klein im November letzten Jahres bekannt gab: sechzehn neue Gebäude und drei Erweiterungen innerhalb des Zeitraums bis 2040. Köln wächst und wir wachsen mit.
(Foto: Carolin Pless)