Gemeinsam gegen Menschenfeindlichkeit

In Kooperation mit 180 Grad Wende hat die Bildungslandschaft Altstadt Nord eine Workshop-Reihe „Menschenfreund – Menschenfeind“ durchgeführt. Teilgenommen haben 18 Schülerinnen und Schüler aus dem Hansa-Gymnasium, der Realschule am Rhein und der Katholischen Hautschule Bülowstraße. In insgesamt 5 Workshops haben sich die Jugendlichen mit menschenfeindlichen Einstellungen wie Rassismus oder Antisemitismus sowie verschiedenen Formen von Radikalisierung und Extremismus auseinandergesetzt. In dem interaktiven Programm haben die Referenten einen vertrauensvollen Rahmen geschaffen, in dem auf Augenhöhe diskutiert werden konnte. Die Jugendlichen brachten sich mit ihren persönlich erlebten Diskriminierungs- und Mobbingerfahrungen ein und zusammen wurden Antworten zu Fragen wie „Was ist der Unterschied zwischen Diskriminierung und Mobbing? Und was hat Menschenfeindlichkeit eigentlich damit zu tun?“ „Und was genau sind Menschenfeinde und Menschenfreunde und wie erkenne ich sie?“ erarbeitet.

Die Jugendlichen haben in den Workshops intensiv mitgearbeitet und haben vor allem eigene Erfahrungen und Emotionen miteinander geteilt. Bemerkenswert war, dass sich die Jugendlichen selbst kritisch hinterfragt haben im Hinblick auf eigene diskriminierende Äußerungen gegenüber anderen. Außerdem setzten sie sich kritisch mit den verschiedenen Formen von Extremismus auseinander. Hier lernten sie insbesondere welche Ursachen einer Radikalisierung zugrunde liegen können und reflektierten über mögliche Risikofaktoren. Der intensive Austausch und die Rückmeldungen der Jugendliche zeigten, dass das Bedürfnis nach Austausch und das Interesse an weiteren Formaten zu ähnlichen Themen groß ist. Für die erfolgreiche Teilnahme erhielten die Jugendlichen ein Zertifikat.

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