BAN-Ideenkonferenzprojekt „Hoftag mit Lamas“

Am 26.6.2021 war es endlich so weit. Frau Berendonk und Herr Scharberth (Freinet-Schule-Köln) machten sich gemeinsam mit 15 Kindern unterschiedlicher BAN-Einrichtungen auf den Weg zum Lamahof der „Lamatherapie Köln“ im Kölner Süden.

Die Vorfreude war bei Allen riesig und ließ die lange Fahrt mit dem ÖPNV und den 15-minütigen Fußweg zum Sürther Auenhof nur halb so schlimm erscheinen.

Endlich angekommen standen das gegenseitige Kennenlernen von Mensch und Tier sowie die artgerechte Tierversorgung und weitere gemeinsame Aktivitäten (gemeinschaftliches Mittagessen, Bastelaktionen, Gesellschaftsspiele und Gruppenrätsel) auf dem Programm. Es war schön zu sehen, wie die Schülerinnen und Schüler im Team zusammengearbeitet und neue Freundeskonstellationen gebildet haben.

Bei bestem Sonnenwetter erlebten sich die Schüler*innen als Teil der Natur (insbesondere beim Spaziergang mit den Lamas und dem Hund). Die Umgebung des Auenlandes wurde gemeinsam entdeckt. So konnten außergewöhnliche Insekten und Vogelarten beobachtet und die jahreszeitliche Feldarbeit verfolgt werden.

Zum Tagesabschluss erhielten alle Kinder schließlich die Gelegenheit das Gelernte bei der theoretischen und praktischen Prüfung zum Thema „Lama“ unter Beweis zu stellen. Die feierliche Überreichung des Lamaführerscheins erfüllte schließlich jedes einzelne Kind mit großem Stolz.

Die vielen gemeinsamen schönen Aktivitäten und der Aufenthalt in der Natur trugen zu einem sehr harmonischen sozialen Miteinander bei und machten diesen Projekttag zu einem besonderen Erlebnis für Kinder und Pädagog*innen.  

Architekturpreis NRW 2021 für die BAN

Zum achten Mal seit 1998 vergibt der BDA (Bund Deutscher Architektinnen und Architekten) Nordrhein-Westfalen den „Architekturpreis NRW“ und würdigt damit vorbildliche Beispiele aus allen Bereichen des Bauschaffens. Im Juli tagte die Jury in der Kulturkirche Liebfrauen in Duisburg und vergab zehn gleichberechtigte Preise – und die BAN ist dabei.

In der Begründung der Jury heißt es:

„BAN – BILDUNGSLANDSCHAFT-ALTSTADT- NORD
Architekt*in Gernot Schulz, André Zweering
Bauherr*in Gebäudewirtschaft der Stadt Köln

Das lockere Ensemble aus verschieden großen fünfeckigen Gebäudevolumen erzeugt im wahrsten Sinne des Wortes eine „Bildungslandschaft“, einen innerstädtischen Campus mit hoher Identität und Strahlkraft innerhalb des Quartiers. Dieser Eindruck wird verstärkt durch die einheitliche Materialisierung und die wenigen, aber frei gesetzten Fensterformate. Der Verzicht auf eine Einzäunung ermöglicht die vielfältige Durchwegbarkeit des Schulgeländes und stärkt den Bezug zum Quartier und zu den umgebenden Parkanlagen.
So gelingt die Integration der Gebäude ins städtische Umfeld. Präzise gesetzte Ein- und Ausblicke schaffen den Bezug der Schulen untereinander und in den umgebenden Stadtraum. Erwähnens- und lobenswert ist auch das Zusammenwirken der Stadt Köln und der Montag Stiftung zur Konzeption und Programmierung einer zeitgemäßen Schulanlage für alle Altersstufen nach neuesten pädagogischen Erkenntnissen – vorbildlich umgesetzt durch das architektonische Konzept der kompakten Baukörper mit jeweils eigener, identitätsstiftender Adressbildung sowie der intelligenten Anreicherung/Ergänzung der Erschließungsräume durch vielfältig nutzbare Nischen und informelle Lernzonen.“

Gemeinsam gegen Menschenfeindlichkeit

In Kooperation mit 180 Grad Wende hat die Bildungslandschaft Altstadt Nord eine Workshop-Reihe „Menschenfreund – Menschenfeind“ durchgeführt. Teilgenommen haben 18 Schülerinnen und Schüler aus dem Hansa-Gymnasium, der Realschule am Rhein und der Katholischen Hautschule Bülowstraße. In insgesamt 5 Workshops haben sich die Jugendlichen mit menschenfeindlichen Einstellungen wie Rassismus oder Antisemitismus sowie verschiedenen Formen von Radikalisierung und Extremismus auseinandergesetzt. In dem interaktiven Programm haben die Referenten einen vertrauensvollen Rahmen geschaffen, in dem auf Augenhöhe diskutiert werden konnte. Die Jugendlichen brachten sich mit ihren persönlich erlebten Diskriminierungs- und Mobbingerfahrungen ein und zusammen wurden Antworten zu Fragen wie „Was ist der Unterschied zwischen Diskriminierung und Mobbing? Und was hat Menschenfeindlichkeit eigentlich damit zu tun?“ „Und was genau sind Menschenfeinde und Menschenfreunde und wie erkenne ich sie?“ erarbeitet.

Die Jugendlichen haben in den Workshops intensiv mitgearbeitet und haben vor allem eigene Erfahrungen und Emotionen miteinander geteilt. Bemerkenswert war, dass sich die Jugendlichen selbst kritisch hinterfragt haben im Hinblick auf eigene diskriminierende Äußerungen gegenüber anderen. Außerdem setzten sie sich kritisch mit den verschiedenen Formen von Extremismus auseinander. Hier lernten sie insbesondere welche Ursachen einer Radikalisierung zugrunde liegen können und reflektierten über mögliche Risikofaktoren. Der intensive Austausch und die Rückmeldungen der Jugendliche zeigten, dass das Bedürfnis nach Austausch und das Interesse an weiteren Formaten zu ähnlichen Themen groß ist. Für die erfolgreiche Teilnahme erhielten die Jugendlichen ein Zertifikat.

Mehr über 180 Grad Wende erfahren Sie hier: www.180gradwende.de