Bildungslandschaft Altstadt Nord empfängt Oberbürgermeister

Auftakt der weiteren Entwicklungen. Mitgliedskreis der Einrichtungen wird erweitert.

Die Bildungslandschaft Altstadt Nord (BAN) hat am Samstag den Oberbürgermeister der Stadt Köln Jürgen Roters zur Erneuerung der Kooperationsvereinbarung empfangen. Dies war der Auftakt für die kommenden konkreten pädagogischen und baulichen Entwicklungen, die nach dem Ratsbeschluss für das Vorhaben ab Mitte September nun anlaufen werden. Gleichzeitig wurden zwei neue Einrichtungen in die BAN aufgenommen, die Célestin-Freinet Grundschule sowie die Realschule am Rhein. Zusammen mit dem Abendgymnasium-Weiterbildungskolleg Gereonsmühlengasse, der Ganztagshauptschule Gereonswall, dem Hansa Gymnasium, dem Jugendhaus Tower der Katholischen Studierenden Jugend, der Jugend- und Freizeiteinrichtung Klingelpütz und einer noch zu errichtende Kindertagesstätte wird der Verbund nun weiter gestärkt. „Wir freuen uns über unsere neuen Partner, die die pädagogischen Profile des Verbundes weiter bereichern“, sagte Hildegard Fuhrmann, Leiterin des Abendgymnasiums und Sprecherin des Begleitausschusses der Einrichtungen, nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. „Wir sind stolz auf das, was wir in den vergangenen Jahren erreicht haben und blicken positiv in die Zukunft. Endlich werden nun die Konzepte umgesetzt, an denen wir gemeinsam so viel Zeit gearbeitet haben“, so Fuhrmann weiter.

Auch Herr Hoff, Schulleiter der Célestin-Freinet-Grundschule, und Frau Frankenberger, Schulleiterin der Realschule am Rhein, freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit und blicken den mit dem Projekt verbundenen Inhalten und Entwicklungen zuversichtlich entgegen.

Ulrike Thiede vom Hansa Gymnasium nahm in ihrer Begrüßungsrede Bezug auf die in den kommenden Jahren zu realisierenden Umbauten und Neubauten. Sie freue sich, so Thiede, dass die Bildungslandschaft zu einem Vorzeigeprojekt geworden sei und durch die Kooperation von Bildungs- und Jugendeinrichtungen ein echter Mehrwert für die Kinder und Jugendliche entstehe. Die entwickelten räumlichen Ideen, und auch die noch in Zukunft ausstehenden Konkretisierungen, lassen schon heute eine besondere Qualität erwarten. Durch die gemeinschaftliche Nutzung von Gebäuden werde dabei sogar weniger Fläche verbraucht als den Einrichtungen zustünde.

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Die Bildungslandschaft Altstadt Nord hat für Köln eine besondere Bedeutung. Das Projekt gilt als Referenz für eine veränderte Rolle von Schulen und Jugendeinrichtungen im Stadtteil. In den vergangenen zwei Jahren wurde es sogar durch das Bundesprogramm Nationale Stadtentwicklungspolitik gefördert, in dem Pilotvorhaben der Stadtentwicklung beispielhaft zeigen, wie ein Umgang mit Stadt in der Zukunft aussehen kann. Durch die Bildungslandschaft wird gezeigt, wie sich Schule für den umliegenden Stadtteil öffnen kann und bestimmte Nutzungen mit diesem verzahn werden können.

In der nächsten Zeit kommt viel Arbeit auf die Einrichtungen der BAN zu. Konkret geht es um die verschiedenen Bauprozesse, für die jedes Verbundmitglied koordiniert werden müssen. Dabei wird  ein Dialogprozess notwendig, der eine Menge Übung verlangt. Die Einrichtungen sind aber zuversichtlich, den Prozess zu meistern und am Ende eine gute Qualität von Pädagogik und Raum für die Jugendlichen und das Stadtquartier anbieten zu können.