Einrichtungsleiter/innen unserer Bildungslandschaft besichtigen die Rohbauten

K1600_DSCF1397Eine Delegation aus Einrichtungsleitungen der BAN,  Lehrkräften und Pädagogen des Offenen Ganztags hatte am vergangenen Donnerstag die Möglichkeit, sich ein Bild vom Baufortschritt unserer fünf neuen Gebäude zu verschaffen.
Der Gang durch die Rohbauten vermittelte einen guten ersten Eindruck von der architektonischen Umsetzung der Idee des „organischen Fünfecks“ als Grundform der Gebäude. Von den großen Fensteröffnungen zum Park hin bis zur repräsentativen Freitreppe im Studienhaus und einer Dachterrasse im Kindergarten gab es viel zu besichtigen. Schon jetzt wird deutlich, was später einmal den ganz besonderen Charakter der einzelnen Gebäude ausmachen wird.
Studienhaus 1_InternetDas Studienhaus bildet den Mittelpunkt –  ähnlich dem Gemeinschaftshaus in einer Dorfgemeinschaft. Es ist im Erdgeschoss von allen Seiten zu betreten. Der Blickfang ist eine große Freitreppe, die zum Sitzen und Pausieren einlädt und von zwei  Säulen in Marmoroptik eingerahmt wird.

Um das Studienhaus herum sind die Gebäude der Realschule am Rhein, der Freinet-Grundschule und der Fröbel-Kita angeordnet. Die Wege zwischen ihnen sind kurz. Damit der Blick auf den Park und den historischen Gereonsturm nicht verstellt wird, hat man sich für abgestufte Bauhöhen entschieden.

Realschule 6Das höchste und Gebäude ist mit ihren vier Stockwerken die Realschule am Rhein. „Die Schule wirkt von innen viel geräumiger als ich es mir vorgestellt hatte. Ein Unterschied wie Tag und Nacht zu unseren alten Klassenräumen“, freute sich Martina Frankenberger, Schulleiterin der Realschule am Rhein.  Auch was die Aussicht angeht: Ein Teil der großzügigen Fenster blickt auf die Bäume des Klingelpützparks.

Die Grundschule Freinet-Schule-Köln präsentiert sich hell und freundlich. Die Verbindung von denkmalgeschütztem Bestand und modernem Anbau wirkt ungezwungen. Im Bild unten zu sehen ist die Aula im Erdgeschoss, die mit einer Trennwand versehen, auf der einen Seite über eine kleine und auf der anderen über eine große Bühne verfügt. Die kreisrunden Oberlichter schaffen eine sehr helle, freundliche Atmosphäre.
Grundschule 1_Internet

Die zukünftige Kita der FRÖBEL gGmbH ist ein flacher Bau mit Erdgeschoss und nur einem Stockwerk, der sich aus mehreren Fünfecken zusammensetzt. Hier gehört die Durchgängigkeit der Räume zu mehreren Seiten und die Öffnung zum Park zu den pädagogisch-baulichen Grundprinzipien. Die farbig akzentuierten Einbauten werden Kita 4_Internet_jiden oberlichterhell lasierten Sichtbeton und die Holzoberflä-chen zu einer fröhlichen Gesamterscheinung ergänzen. Die kindersichere Dachterrasse wird mit etwas Phantasie zu einem künftigen Highlight.
Um zum künftigen Mensa- und Ateliergebäude der BAN zu kommen, musste die Delegation einmal bis an das andere Ende des Parks laufen. Hier ist der äußere Blickfang ein „gezacktes“ Dach, auf dem sich später eine Dachlandschaft finden wird, die viel Licht in die darunter liegenden Atelierräume lässt. Noch lässt sich dies nur erahnen. Das Gebäude fügt sich 
„auf Fuge“ an das Bestandshaus in der Vogteistraße 17 an. Charakteristik werden zweiseitig belichtete Geschosse sein, ein geschützter Zugang über einen kleinen Hof und einem großen Freibereich für Außenaktivitäten der Kinder und Jugendlichen im Westen.

Nach der Führung haben nun alle Beteiligten ein plastisches Bild davon, was schon geschafft wurde, aber auch von dem, was noch bevorsteht. Noch vielfältiger und vor allem bunter wird das Bild werden, wenn der Rohbau abgeschlossen ist.