Chronik: vom ersten Ratsbeschluss bis zu den Raumprogrammen

2012 – Entwicklung der Raumprogramme

Raumprogramme

Abendgymnasium
Freinet-Schule
Realschule am Rhein
UPS Hansa Gymnasium
Verbundgebäude
Raumprogramme Gesamt

Im Frühjahr 2012 beschäftigten sich Arbeitsgruppen an allen Einrichtungen unter der Leitung des Planungsbüros   bueroschneidermeyer  mit folgenden Fragen: diesen Fragen: Wie sollen die künftigen Lernorte aussehen? Welchen Bedarf an Differenzierungs-/Klassenräumen und jahrgangsübergreifenden Foren gibt es?
Wie viel und welche Räumlichkeiten brauchen die Lehrer zur Unterrichtsvor- und Nachbereitung? Was benötigen die Jugendfreizeiteinrichtungen für ihre Arbeit?
Außerdem gab es eine Open Space Veranstaltung für alle Interessierten zur Planung des gemeinsamen Studienhauses und der Mensa. Ende August wurden die gesamten Ergebnisse in einer Informationsveranstaltung präsentiert und abschließend zur Diskussion gestellt. Die so entstandenen Empfehlungen bildeten die Grundlage für den Architekturwettbewerb.

2011 – Die Machbarkeitsstudie

mbsBei der Machbarkeitsstudie ging es u.a. um den Flächenbedarf für die neuen Gebäude und Erweiterungsbauten auf den ausgewiesenen Grundstücken. Der voraussichtliche Bauablauf wurde geplant und die Kosten geschätzt. Die Studie wurde durch das Architekturbüro CAS durchgeführt und im Herbst 2011 abgeschlossen. Im darauffolgenden Dezember entschied der Stadtentwicklungsausschuss die weitere Ausarbeitung des Bebauungsplan-Entwurfes nach der Variante “minimierte Grundfläche” http://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0040.asp?__ksinr=6634

2010 – Ratsbeschluss zur baulichen Realisierung

In pädagogische Hinsicht verfestigt sich die Zusammenarbeit der Einrichtung, aus der allgemeinen Ideenkonferenz wird in diesem Jahr die Jugend-Ideenkonferenz. Außerdem bewerben sich zwei Einrichtungen erfolgreich um die Aufnahme in die Bildungslandschaft: Die Celestin-Freinet-Grundschule in der Dagobertstraße und die Realschule am Rhein. Ein großer Schritt ist der Ratsbeschluss zur baulichen Realisierung der Bildungslandschaft Altstadt Nord erarbeitet. vom 14. September 2010. Hierin wird der finanzielle und zeitliche Rahmen für die Planung der erforderlichen Hochbaumaßnahmen definiert.

2009 – Einbeziehung der Bürger/innen durch Einrichtung eines Planungsbeirates

Von Juni bis November 2009 tagte der Planungsbeirat Bildungslandschaft Altstadt Nord insgesamt viermal öffentlich. Er bestand aus zehn stimmberechtigten Beiratsmitgliedern, jeweils fünf aus den Einrichtungen des Bildungsverbunds und fünf aus der Bürgerschaft. Seine Aufgabe bestand darin, einen bei Bildungseinrichtungen und Bürgerinnen und Bürgern gleichermaßen akzeptierten Entwurf zu entwickeln.

Städtebau_Planung2008 – Erste Ideenkonferenz und Städtebaulicher Planungsworkshop

Der Partizipationsprozess wird im Februar 2008 mit der 1. Ideenkonferenz fortgesetzt, auf der Schüler/innen, Eltern, Anwohner/innen und Unternehmer/innen aus dem Stadtteil die Gelegenheit haben, Ihre Ideen in das Projekt einzubringen. Von Februar bis Mai 2008 wird außerdem in einem städtebaulichen Planungsworkshop von Fachleuten daran gearbeitet, Orte für die Bildungslandschaft Altstadt Nord zu definieren und Stadträume zu entwerfen. Es geht um unterschiedliche Nutzungen von Gebäuden und Freiflächen und die Wege, die die Partner der Bildungslandschaft zueinander zurücklegen. Am 8. Mai 2008 berät eine international besetzte Jury über die Planungsentwürfe und vergibt zwei erste Preise, nach erneuter Beratung wird entschieden, dass der Entwurf der Architekten von feld72 und PlanSinn aus Wien die beste Basis für die weitere Entwicklung der Verbundeinrichtungen rund um den Kölner Klingelpützpark ist.

 

Kooperationsvereinbarung2007 – Kooperationsvereinbarung der beteiligten Einrichtungen

Damit dieses Vorhaben bald Wirklichkeit wird, entwickeln die Pädagogen der beteiligten Einrichtungen gemeinsam mit den Montag Stiftungen und der Stadt Köln eine Kooperationsvereinbarung, die am 5. Mai 2007 im Klingelpützpark von den Partnern unterzeichnet wird.

 

Partizipationseit 2007 – Pädagogische und bauliche Planungswerkstätten, Exkursionen zu Beispielen gelungener Lernorte

Damit beginnt für die Einrichtungen die gemeinsame Arbeit, um in einem abgestimmten Prozess die “Türen zu öffnen”. Viele engagierte Akteure treffen sich regelmäßig in den Arbeitsgruppen Bau und Pädagogik. Es finden Planungswerkstätten und Exkursionen zu Orten statt in denen “Bedeutungsvolles Lernen” umgesetzt wird (Da VinciCollegein Leiden, Niederlande) oder in denen es bereits eine Bildungslandschaft gibt (Tor zur Welt, Hamburg). Des Weiteren beschäftigen sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Wohlfühl- und Unwohlfühlorten in der Bildungslandschaft. Diese werden inszeniert und den Planerteams beim städtebaulichen Planungsworkshop vorgeführt.

Ratsbeschluss 20062006 – Die Initialzündung: Ratsbeschluss der Stadt Köln

Der Rat der Stadt Köln beschließt mit Unterstützung der Montag-Stiftungen Urbane Räume und Jugend und Gesellschaft, Bonn, ein in NRW einmaliges Modellprojekt. Im Kölner Stadtteil rund um den Klingelpützpark soll ein Bildungsverbund aus sechs banachbarten Institutionen entstehen: Dem Abendgymnasium (Kyotostraße), dem Hansagymnasium (Hansaring), der Freizeitanlage Klingelpütz, dem KSJ Jugendtower, der damals noch existierenden Hauptschule (Gereonswall), sowie einer noch zu errichtenden Kindertagesstätte.