UrBANe Tanzlandschaft

Der Tanz als künstlerische Darstellungsform stand im Mittelpunkt dieser Projektreihe der BAN. Tanzschaffende, bildende Künstler/innen und Musiker/innen arbeiteten mit Kindern und Jugendlichen von Februar bis Mai 2014 an der Frage: Wie entsteht eigentlich eine Tanzperformance?
Ihre Ergebnisse präsentierten sie im Rahmen des Sommerblutfestivals am 15. Mai 2014 im Hansa-Gymnasium Köln und im Klingelpützpark:

Wahr-Nehmen (Leitung: Nina Patricia Hänel/Elena Martino/Beate Müller) 

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Wie entsteht die Idee zu einem Stück, wie eine Performance und was passiert bei den Proben? Dieser Frage widmeten sich elf Schüler/innen des Hansa-Gymnasiums. Sie besuchten Proben von Tanzstücke, beispielsweise der Kölner Hochschule für Musik und Tanz. Das Gesehene stellten sie mittels Fotografie, Film und Rauminstallation dar.

Construction Area (Leitung: Barbara Fuchs/Jörg Ritzenhoff)

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Unter der Leitung der renommierten Tanzpädagogin Barbara Fuchs und des Soundkünstlers Jörg Ritzenhoff setzten sich Jugendliche der Freizeitanlage Klingelpütz mit den Themen Raum, Akkustik und Bewegung auseinander und verknüpften diese unter dem gemeinsamen Thema “Haare” miteinander.

Scores (Leitung: Sonia Franken/Regina Rossi)

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Wie, wodurch und ab wann werden gewöhnliche Bewegungen aus dem Alltag zu Tanz? Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren aus der Freizeitanlage Klingelpütz widmeten sich dieser Frage. Sie entwickelten eigene phantasievolle Choreographien, die sie dann im Rahmen des Sommerblutfestival im Klingelpütz-Park vor Publikum zeigten.

Das Temporäre Performancesekretariat (Leitung: Jennifer Hoernemann/Walbrodt)

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Dieses Projekt wurde mit den Grundschüler/innen der Celestin-Freinet-Schule durchgeführt: An sieben Nachmittagen von Februar bis Mai 2014 haben die Mädchen und Jungen die BAN und ihre Umgebung erkundet. Gemeinsam haben Sie Bewegunglandkarten und Zertifikate erstellt, coole Orte erkundet und uncoole verändert.

Bericht zweier Teilnehmer der UrBANen Tanzlandschaft:

“Wir haben uns um 14:30 Uhr getroffen und mit einer Generalprobe begonnen. Die Generalprobe hat Spaß gemacht. Wir konnten alles, was wir einstudiert hatten abrufen. Unsere Zuschauerinnen und Zuschauer kamen dann ab 16:00 Uhr. Einer der Künstler hat eine Eröffnungsrede gehalten, woraufhin alle Projekte nacheinander präsentiert wurden. Wir waren aufgeregt, als so viele Leute vor Ort waren! Dann haben wir unseren Auftritt vorgeführt, es war cool! Die letzte Station von einem der Projekte war im Hansa-Gymnasium, das war sehr interessant. Wir konnten an mehreren Stationen mitmachen und selbst Bewegungen ausprobieren. Danach sind wir wieder zurück in die Freizeitanlage gegangen und haben alle zusammen Pizza gegessen. Ein schöner Abschluss!” (Mehmet & Ameen von der Freizeitanlage Klingelpütz)

UrbaneTanzlandschaftKooperationsprojekt der Bildungslandschaft Altstadt Nord mit Barnes Crossing/Freiraum für Tanz-Performance-Kunst, dem nrw landesbüro tanz, dem Sommerblut Kulturfestival und dem Zentrum für Zeitgenössischen Tanz an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Gefördert im Rahmen des Programmes “Chance Tanz” vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).


Weitere Informationen:   
Sommerblut-Festival 2014