Aktuelle Qualitätskriterien für einen zukunftsfähigen bundesweiten Schulbau

IMG_1092Der Bund plant Investitionen unter anderem im Bereich Schulbau. Was gilt es hier zu beachten?
Der Schulbaupakt, ein Zusammenschluss aus Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, dem Bund Deutscher Architekten (BDA) und dem Verband Bildung und Erziehung (VBE), hat nun Qualitätskriterien für einen innovativen und qualitativ hochwertigen Schulbau herausgegeben. Sie fordern einheitliche  Förderkriterien für die Steuerung und Vergabe finanzieller Mittel für den Schulbau. Nicht nur das Finanzierungsvolumen sei entscheidend, sondern auch eine zeitgemäße Planung und Umsetzung der Bauprojekte, die zur Sicherstellung von ganztägigem, modernen Lernen und Chancengleichheit beiträgt.

In Ihrer entsprechenden Pressemitteilung von Ende April 2018 heißt es unter anderem: 
„Die jetzt gebauten und sanierten Schulen werden in den nächsten 50 bis 80 Jahren die Bildungslandschaft Deutschlands ganz wesentlich mitbestimmen. (…)
Diese gesellschaftspolitische Herausforderung kann nur durch den engen Schulterschluss von Bund, Ländern und Kommunen bewältigt werden. Deshalb fordern wir einen Pakt zwischen Bund, Ländern und Kommunen für einen zukunftsweisenden Schulbau.“

Dieser Pakt sollte gemäß Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, dem Bund Deutscher Architekten (BDA) und dem Verband Bildung und Erziehung (VBE), folgende Eckpunkte beinhalten:

Kriterien der Förderung:
−    Pädagogisch-architektonische Grundkonzeption erarbeiten
−    Beteiligte einbinden
−    Gestalterische und räumliche Qualität im Schulbau umsetzen
−    Innovation fordern und fördern
−    Schule zum Quartier öffnen

Ausgestaltung der Förderung:
−    Gesetzesgrundlagen schaffen und Finanzierung sichern
−    Förderkulisse übersichtlich gestalten
−    Aus Erfahrung lernen

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