Neuer Sanierungsvorschlag für den Bolz- und Sportplatz am Hansaring

K1600_IMG_20180125_113300_jiDass der öffentliche Bolzplatz am Hansaplatz saniert wird, wünschen sich Kinder und Jugendliche aus dem benachbarten Hansa-Gymnasium und der Freizeitanlage Klingelpütz schon seit Jahren.
Nun rückt die Realisierung in greifbare Nähe. Am Mittwoch letzter Woche trafen sich Sportlehrer und Pädagogen von beiden Einrichtungen sowie ein Sportlehrer der Realschule am Rhein im BAN e.V.-Projektbüro mit den verantwortlichen Planern vom Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln. Vorgestellt wurde der aktuelle Sanierungsplan-Entwurf durch zwei Fachleute des hiermit beauftragten Landschaftsarchitekturbüros.

Eigentlich wunderschön vor der mittelalterlichen Stadtmauer Kölns inmitten von grüner Wiese und Bäumen gelegen, befindet sich der Platz aktuell in einem maroden Zustand. Der Untergrund besteht teils aus rissigem Asphalt, teils aus Erde und ist uneben. Die Basketballkörbe und Tore sind zu dicht nebeneinander montiert und Sitzgelegenheiten gibt es gar keine. Dabei wäre hier viel Potenzial: Unterrichtseinheiten und AGs aus unseren vier Schulen könnten hier abgehalten werden. Ganz zu schweigen von der Nutzung für Pausen und BAN-Sportturniere.

Aber über den Platz entscheidet nicht unser Einrichtungsverbund allein, sondern es handelt sich um öffentliches Gelände, dass auch für spontane Nutzer offen und attraktiv sein soll. Daher bedarf es zunächst einer Vorstellung der Sanierungsideen im Jugendhilfeausschuss der Stadt Köln und dann eines politischen Bewilligungsverfahrens, bevor mit den Arbeiten losgelegt werden kann. Dies soll noch dieses Jahr geschehen.

Doch was enthält der vorgestellte Planentwurf genau? Es wird vorgeschlagen, die zwei benachbarten Felder als Fußball-Spielfelder mit neuen Toren, gut spielbarem Belag und Basismarkierungen einzurichten. Damit stehen sie für die Nutzung von Fußball, Handball, Völkerball und anderen Ballspielarten offen. Dies wurde auf Basis einer Interessenabfrage bei Kindern und Jugendlichen und der Einschätzung der Sportpädagogen entschieden.

Basketballkörbe soll es keine mehr geben – wer lieber Basketball spielen möchte, kann das bestehende Feld neben der Skater-Halfpipe im Klingelpützpark nutzen. Dafür aber sind andere Vorrichtungen geplant, die Spaß machen: Ein Bodentrampolin links neben den beiden Feldern mit Fallschutz rundherum und mittig von beiden Feldern eine Fläche mit Outdoor-Fitnessgeräten auf Gummibelag, die für Kraft- und Geschicklichkeitsübungen genutzt werden können.