Flexible Möblierung im Studienhaus – Rückblick zum Workshop am 10.10.2017

K1600_IMG_20171010_141341_jiDie Möblierung des gemeinsamen Studienhauses der BAN geht alle an. Daher trafen sich am vergangenen Dienstag Pädagog/innen aus allen sieben BAN-Einrichtungen bei den GSA-Architekten in Köln-Zollstock.
Die projektleitende Architektin Raphaela Burhenne de Cayres erläuterte in ihrer Präsentation Farben und Möglichkeiten der Möblierung, ließ aber auch Raum zur Diskussion.

Über einige Punkte der Planung herrschte bereits Einigkeit. Beispielsweise die Farbgestaltung im Inneren des zweistöckigen Studienhauses: Die Wände aus grauem Sichtbeton werden farblich ergänzt durch Massivholz-Oberflächen in Seekiefer und ein freundliches Grün der Farbvariante „Flaschengrün“ in Erdgeschoss und erstem Obergeschoss sowie „Limegrün“ im zweiten Obergeschoss. Auch die Idee, den Raum nicht mit frei stehende Regalen zu verstellen, sondern die Regale an bzw. in die Außenwände zu integrieren, wurde gut aufgenommen.

Bei anderen Punkten der Planung hingegen gab es Diskussionsbedarf. Vor allem, was die Möblierung der Seminar- und Klausurräume im 2. Obergeschoss angeht. Hier wollten die Pädagog/innen sicher gehen, dass diese sich auch für Prüfungen eignet, zum Beispiel das anstehende bundesweiten Zentralabitur in Mathematik, Deutsch und Englisch.  „Wir brauchen hier auf jeden Fall Einzelarbeitsplätze“, berichtet eine Lehrerin des Hansa-Gymnasiums. Denkbar wäre es allerdings, wie sich im weiteren Gespräch zeigte, dass an den geplanten trapezförmigen 2er-Tischen in Abiturprüfungen jeweils nur ein Schüler bzw. eine Schülerin platziert wird. 

Die Art der Aufstellung dieser Tische kann je nach Zweck der Veranstaltungen gewählt werden: Werden sie beispielsweise in drei Kreisen aufgestellt, können sich im großen Raum im 2. OG des Studienhauses 88 Personen außen daran setzen. Werden sie in Bankettanordnung aufgestellt, also jeweils zwei Tische einander gegenüber, finden sogar 150 Personen Platz, und in der üblichen Sitzreihung hintereinander 116 Schülerinnen und Schüler. Das Ganze ist eine Verschiebeaufgabe, bei der die Anzahl der Tische und Stühle im Raum gleich bleibt. Aus Brandschutzgründen darf sie nicht nach oben hin korrigiert werden.

„Können die Räume im 2. OG des Studienhauses auch unbestuhlt genutzt werden?“, war eine weitere Frage, die Yan Ristau aus der Freizeitanlage Klingelpütz stellte. Dies wird leider nicht möglich sein, da kein eigenes Stuhllager vorgesehen ist. Aber für die Durchführung solcher offener Veranstaltungen ist das Mensa- und Ateliergebäude vorgesehen, wie Architektin R. Burhenne erläuterte. Und außerdem natürlich zeitweise das Erdgeschoss des Studienhauses, sowie die Aula-Räumlichkeiten des Verbundes – etwa die Aula des Abendgymnasiums und der Grundschule und zu einem späteren Zeitpunkt auch das Schmuckstück des Hansa-Gymnasiums – deren große Aula im Dachgeschoss.

Was in den Pausen sicher gern genutzt werden wird, ist der für das Untergeschoss vorgesehene Kiosk. Und natürlich die große Freitreppe mit Sitzpolstern auf einigen der Stufen. Die kleineren Kinder werden ermutigt, die fünfeckige Absenkung unter der Freitreppe zu nutzen, wo große Bodenkissen zur Entspannung mit dem Buch einladen.