„Kultur entdecken in Amsterdam“ – Bericht zur Fahrt

K1600_Amsterdam0917_2Bei der BAN-Ideenkonferenz 2017 von der Kinder- und Jugendjury ausgezeichnet, fand das Projekt nun am Herbstanfang vor zwei Wochen statt. Hier der Bericht von Wienke Blohm, Yan Ristau und Andreas Wagner: 
Am Samstag, den 30. September ging die Reise los, gemeinsam machten wir uns um 7:30 Uhr auf den Weg von der Freizeitanlage Klingelpütz zum Hauptbahnhof, um von dort Richtung Amsterdam zu starten. Nach einer kleinen Verspätung kamen wir am Amsterdamer Hauptbahnhof und nach einem Fußmarsch schließlich auch bei unserer Unterkunft an.

Nachdem sich alle einen Überblick über das Hostel und ihre Zimmer verschafft hatten, ging es gemeinsam in die Innenstadt. Dort nahmen wir an einer Grachtenfahrt teil, um etwas mehr über die Geschichte Amsterdams zu erfahren. Eine Stunde lang fuhren wir mit dem Boot durch die Stadt und lauschten dem Guide sowie den interessanten Informationen des Kapitäns. Anschließend an die Bootstour spazierten wir noch ein wenig gemeinsam durch die Stadt und aßen etwas zu Abend.K1600_Amsterdam0917_1
Am nächsten Tag ging es wieder gemeinsam in die Stadt, diesmal um eine Fahrradtour zu machen. Wir trafen uns in der Innenstadt mit unserem Stadtführer Paul, dort bekamen wir auch unsere Räder. Die Tour selbst ging durch den Amsterdamer Norden, der sehr abwechslungsreich ist. Wir fuhren durch ruhige Wohngebiete, verschiedene Hotels und Cafés und das beeindruckende Künstlerviertel. Bevor es mit der Fähre wieder zurück in die Innenstadt ging, machten wir Halt an einem kleinen Strand und genossen den Ausblick. Nachdem wir unsere Räder wieder abgegeben und uns von Paul verabschiedet hatten, hatten die Jugendlichen den Nachmittag über Freizeit. Nach den Entdeckungs- und Shoppingtouren des Nachmittags trafen wir uns am frühen Abend wieder, um gemeinsam noch ein Stück durch die Stadt zu gehen und dann zurück in das Hostel zu fahren.
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Am Montag, dem letzten Tag unserer Tour, fuhren wir nach unserem Check-Out zum Van-Gogh-Museum. Dort erhielten die Jugendlichen Arbeitsblätter und zwei Stunden Zeit, um sich in Gruppen über das Leben und die Werke des Künstlers zu informieren.Zum krönenden Abschluss gingen wir gemeinsam durch die Stadt zum Museum NEMO, um den Ausblick von der Dachterrasse über die Stadt zu genießen, bevor wir mit der Bahn zurück nach Köln fuhren.
(Wienke Blohm, Yan Ristau, Freizeitanlage Klingelpütz und Andreas Wagner, Realschule am Rhein)
An der Fahrt nahmen Jugendliche ab 13 Jahren aus vier verschiedenen Einrichtungen der BAN teil.  Hier einige Statements der Teilnehmenden:

Was hat dir in Amsterdam besonders gut gefallen?
„Die Fahrradtour in den Amsterdamer Norden hat Spaß gemacht und der Führer war auch sehr gut.“
„Die tolle Aussicht auf dem NEMO und die verschiedenen Geräte, die man dort ausprobieren konnte. Außerdem fand ich die Einkaufsmeile gut.“

Welchen Ort würdest du empfehlen?
„Amsterdam-Noord, weil es nicht so touristisch ist.“
„Die Javastraat gleich bei unserem Hostel um die Ecke. Hier gibt es gutes Essen und viel zu sehen.“

Was hat dich enttäuscht?
„Ich habe das Buch gelesen und den Film gesehen, deshalb fand ich es schade, dass wir keine Tickets mehr für das Anne-Frank-Haus bekommen haben.“
„Alles ist sehr teuer in Amsterdam. Essen und Klamotten kosten viel mehr als in Köln.“

 Wie war es für dich, mit Leuten, die du noch nicht oder nur wenig kanntest, unterwegs zu sein?
„Das war gut. Wir haben uns alle sehr gut kennengelernt.“
„Alle waren sehr korrekt. Ich habe mich mit allen gut verstanden.“

Was hast du Neues gelernt?
„Dass die Leute so offen mit Marihuana umgehen und man es an jeder Ecke riecht, fand ich nicht so gut.“
„Der Straßenverkehr ist ganz anders als in Deutschland. Beispielsweise fahren Motorradfahrer ohne Helm auf dem Fahrradweg.“

Wovon wirst du noch deinen Enkeln berichten (und deinen Eltern besser nicht…)?
„Alles war sehr teuer und das Geld wurde am Ende knapp.“
„Es gibt viele hübsche Mädchen in Amsterdam.“