Innovativer Schulbau und Brandschutz

Basierend auf einem von der Technischen Universität Kaiserslautern durchgeführten Forschungsprojekt stellt sie geeignete brand-schutztechnische Lösungen vor und ergänzt damit die Leitlinien für leistungsfähige Schulbauten in Deutschland. 

Hintergrund ist, dass im klassischen Raumverständnis sich die Nutzflächen in abgeschlossenen Klassenräumen befinden, Flure und Treppen dienen nur als Durchwege. Wertvoller Raum wird verschenkt, die Schulen erscheinen wenig offen und freundlich. 

Bei der Realisierung innovativer Schulbauten in Deutschland stellt der Brandschutz daher häufig den limitierenden Faktor dar, ob in Neubau- oder Sanierungsvorhaben. Entsprechende Probleme werden derzeit im jeweiligen Einzelfall bewältigt, häufig durch zeitintensive individuelle Risikobetrachtungen.

Im Ergebnis scheuen Schulträger und Kommunen die intensiven Abstimmungsprozesse und Investitionen für den Brandschutz und tendieren zu traditionellen Schulbaumustern. Doch es gibt mittlerweile interessante Konzepte und Lösungen, die dem Brandschutz gerecht werden. Die Broschüre:

„Brandschutz im Schulbau – Neue Konzepte und Empfehlungen“
ISBN: 978-3-89355-835-3 (2017)

kann bei der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft bestellt werden, auf deren Internetseiten gibt es auch eine Leseprobe.

Herausgeber sind: Bund Deutscher Architekten BDA, Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft,
Technische Universität Kaiserslautern, Unfallkasse NRW und Verband Bildung und Erziehung VBE.