Teamentwicklung im Verbundgarten

K1600_IMG_neuDer Begleitausschuss der BAN setzt sich aus Vertreter/innen der einzelnen Einrichtungen zusammen und trifft sich einmal monatlich im Projektbüro, um die laufende Zusammenarbeit zu besprechen – normalerweise.
Denn in der vergangenen Woche war es einmal anders: Alle trafen sich im Verbundgarten an der alten Stadtmauer beim KSJ-Tower, um ein so genanntes „Teamentwicklungsinstrument“ zu testen. Was man gemeinhin aus Managerseminaren kennt, kann nämlich auch für die Teamarbeit in Schulklassen, Jugendfreizeitgruppen oder im Begleitausschuss sehr hilfreich sein. Helmut Klinger, Lehrer an der Realschule am Rhein: „Das Teamentwicklungsspiel, das ich mitgebracht habe, deckt verborgene Rollenverteilungen und Kommunikationsgewohnheiten in einer Gruppe auf. Man erkennt dann: Was hilft der Gruppe, was stört sie eher.“  Die Erkenntnisse können dann besprochen und in die weitere Zusammenarbeit übertragen werden. Ziel ist es  ein positives Arbeitsklima und eine gute Vertrauensbasis zu fördern.
Und die konkrete Aufgabe brachte sogar Spaß: aus Holzklötzen waren Türme aufzustapeln – und zwar mithilfe einer Metallschlaufe, an der wiederum sternförmig dünne Seile befestigt waren. Alle stehen nun im Kreis und halten die Seilenden fest.
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Dies ist alles andere als leicht: Im Verbundgarten fielen bei den ersten Versuchen die Klötze auf die Seite und blieben liegen. Denn nicht aus jeder Perspektive konnte die Form eines jeden Klotzes richtig beurteilt werden. Manch einer zog außerdem übereifrig das Seil zu schnell in die Höhe oder ließ es zaghaft durchhängen. Aber nach nicht allzu langer Zeit hatte der BAN-Begleitauschuss sich aufeinander eingespielt und es gelang mittels gezielter Schritte und eifrigen Wortwechsels, sieben Klötze aufeinander zu stapeln. Ein Erfolg! Doch da entflammte der gemeinsame Ehrgeiz, auch noch den achten obendrauf zu setzen und …kraaach flog der Turm auseinander.

In zwei Gesprächsrunden sprachen die Teilnehmer/innen dann über ihre persönlichen Empfindungen und Gedanken während des Spiel und die Übertragbarkeit auf ihre eigene Teamarbeit innerhalb der BAN. Hierbei kam so manch spannende Erkenntnis ans Licht und es wurde sogar diskutiert, welche Art von Zielen sich die BAN künftig setzen solle. Marianne Bischoff (Jugendzentren gGmbH): „Wir haben durch die Kooperation in der BAN schon Einiges erreicht, aber nach oben hin gibt es noch Luft. Warum nicht mal nach den Sternen greifen?“

Fazit: Ein gelungenes Teamentwicklungs-Tool, das die Realschule am Rhein bzw. Herr Klinger künftig auch gern für andere Gruppen innerhalb der BAN verleihen wird. Vielen Dank!
(Fotos: Carolin Pless)